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The lord of the world (the first pictorial reconstructional project of Antropark, 1998)

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Ära der großen Jagdzivilisationen nördlichen Typus

DIE WELT UND DIE ZIVILISATION DES GRAVETTIENS

Mittlere Phase des Jungpaläolithikums, vor 31 000 – 22 000 Jahren

 

Italienisches Gravettien

Zoomorphe Maske (transformierende Rekonstruktion der Plakette)

Kleine steinerne zoomorphe Maske mit „Drittem Auge“ auf der Stirn. Das italienische Gravettien ist weltweit vor allem für seine kleineren Statuen und einzigartigen Bestattungen bekannt. Die Gewänder der Bestatteten sind nicht ganz erhalten. Erhalten geblieben sind Aufnäharbeiten, vor allem an den Kopfbedeckungen, manchmal auch leicht an den Körperbedeckungen und den Kragen. Die klimatischen Bedingungen waren dort aufgrund der Trennung durch die Alpen oftmals milder als in Kontinentaleuropa. Das italienische Gravettien wird auf vor 30 000 bis 20 000 Jahren datiert.

 

Das mytologische Motiv der Schlange und der Frau (transformierende Rekonstruktion der Statue)

Verbundene Gegenteile beider Figuren. Die eine ist eine Frauenfigur, die andere hat einen Schlangenkörper, mit bezahntem, geöffnetem Mund und schräggestellten, ausdrucksvollen Augen. Quer über dem Bauch sind Ritzen zu sehen, die eine Ähnlichkeit mit den Ritzen am Bauch von Schlangen haben. Dieses mythologische Motiv der Schlange und Frau ist in jedem Zeitalter in den Mythologien überall auf der Welt von Asien bis Australien zu finden, auch das alte Testament erinnert an Eva mit der Schlange. Der Psychoanalytiker C. G. Jung spricht von der Schlange als eines von bestimmten gemeinsamen Archetypen. Der Ausdruck von miteinander verbundenen Gegensätzen ist uns auch von anderen archäologischen Fundstätten in Europa bekannt. 

 

Der Junge von Arene Candide (transformierende Rekonstruktion der Bestattung)

Der in der Höhle bestattete Junge hatte auf seiner Mütze hunderte aufgenähte Muscheln. Die Gegenstände, die er auf den Schultern hat, sind für uns unergründlich, ebenso wie die lange steinerne Klinge, die er mir seinen Händen umklammert. Im italienischen Gravettien wurden auch Kleider genäht, wovon zahlreiche Näharbeiten zeugen. Hauptsächlich wurden die Kleider aus Hirschleder gefertigt.

 

Höhle Barma Grande in Italien – Dreiergrab

Hier ist deutlich eine Spielerei bezüglich der Anordnung der Körper sichtbar. Charakteristisch ist der lange Körper des Mannes im Gegensatz zu den kleineren Frauenkörpern. Diese Erscheinung ist einheitlich für das gesamte Gravettien, ebenso wie die häufig sehr markanten, langen Extremitäten der Männer (wie beim „afrikanischen Typ“). Eine für das Gravettien typisch verzierte Kopfbedeckung sehen wir auch hier. Ebenso wie bei der Bekleidung der Sungirer, weist auch hier die gefundene Kleidung teilweise einheitliche Elemente auf. Neben der Kopfbedeckung sind dies kleine, knöcherne, klammerartige Gegenstände auf der Brust. Bei dem Mann ist die „Klammer“ mit zusätzlichen ausschmückenden Elementen ausgebessert. Ein Körper hatte zusätzlich einen auffallenden Kragen oder Halskette. Italien gehört nicht direkt zu dem nördlichen Gravettien, man trug dort die Kleidung nicht bis zum Hals, weswegen solcher Schmuck sichtbar gewesen wäre und sein Zweck daher hier einleuchtet. Hier wurde hauptsächlich Hirschfell verwendet (Rentiere kamen eher im Norden vor und Mammuts gab es hier kaum).

 

Westeuropäisches Gravettien

Das Portrait der Dame von Brassempouy (transformierende Rekonstruktion der Skulptur)

Westeuropäisches Gravettien -von Wales in Südengland, über Belgien bis nach Südfrankreich. Der Begriff „Gravettien“ ist von einem französischen Fundort abgeleitet und bezieht sich auf eine Kultur, die unter anderem kleinere Klingen mit besonders abgestumpften Seiten herstellte. Seit dem 19. Jahrhundert kennen wir die Lokalitäten der Gravettien-Siedlungen sowie die bekannten kleineren Frauenskulpturen – Venusfiguren. Einige Figuren enthalten interessante Informationen über die damalige Mode, wie beispielsweise diese berühmte Dame aus Brassempouy.      

 

Die Dame mit dem Horn (transformierende Rekonstruktion des Reliefs)

         

Diese französische Venus verrät, dass in Westeuropa im Gravettien überraschend lange Haare getragen werden konnten und dass zum Trinken, ebenso wie in weitaus jüngeren historischen Zeitaltern, ein Horn diente. Ursprünglich war das gesamte Relief der Frau mit schwarzer Farbe bestrichen.       

 

Die Dame mit dem Stirnband (transformierende Rekonstruktion des Reliefs)

Ein anderes Relief demonstriert ein gegliedertes Stirnband, das innerhalb des gesamten Gravettien-Materials ein absolutes Unikat darstellt. 

 

Bruchteile von kleineren Statuen und deren Teilrekonstruktionen

Die Archäologie entdeckt natürlich nicht immer nur Statuen, die so aussehen, als seien sie aus Indiana Jones Filmen ausgeschnitten. Bei den meisten Funden handelt es sich um Brocken und Bruchteile einstiger Kunstwerke. Dennoch können sie sehr beachtenswert sein. Zum Beispiel die Statue links erinnert an eine altägyptische Frisur oder eine altjapanische Kopfbedeckung. Den Torzo rechts, umgibt unterhalb des Brustkorbes ein Kreis, der gefaltete Hände oder einen dicken Schmuckgürtel darstellt.

 

MITTELEUROPÄISCHES GRAVETTIEN

Mitteleuropäisches Gravettien – das Pavlovien und die Kostenki-Willendorfische Kultur

Das mitteleuropäische Gravettien wird gesondert bearbeitet und ist zugänglich unter   http://www.anthropark.wz.cz/pavlov.htm

 

OSTEUROPÄISCHES GRAVETTIEN

Mann aus Sungir (angewandte transformierende Rekonstruktion)

Osteuropäisches Gravettien – ist ein Begriff für Gravettieologen der ganzen Welt, da es von Mammutjagdlagern geprägt ist und ein unglaubliches Reichtum an archäologischem Material, zahlreiche unterschriebene Venusfiguren, meist mit kurzen Haaren und Frisuren und außerordentliche reichen Gräber, aufweist. Ein Beispiel hierfür ist der Fundort Kostenki an der Don. Kulturen des osteuropäischen Gravettien sind beispielsweise die Kostenki-Strelec Kultur, Kostenki-Avdìjev Kultur und das Kostenkien.

 

Eine Archälogische Entdeckung, die unser Bild vom Leben der urgeschichtlichen Menschen vollständig verändert hat

Die Ausgrabungen bei der Erinnerungsstätte des Jungpaläolithikums bei dem Bach Sungir in der Nähe von Moskau bieten die faszinierendsten, reich ausgestatteten, 27 000–23 000 alten Gräber. Diese Materialien sind mit dem Namen des legendären Anthropologen und Bildhauers M. M. Gerasimov verbunden (er erarbeitete die Methode zu Rekonstruierung von Portraits anhand von Schädeln, die von Kriminologen überall auf der Welt verwendet wird) und dem Archäologen und Spezialisten für paläolithische Archäologie, O. N.Bader.

 

Ursprüngliche Publikation zu den Entdeckungen

Titelseite des ursprünglichen Forschungsteams O. N. Bader. über die Erinnerungsstätte des Jungpaläolithikums in Sungir in der Nähe von Moskau (der Originaltitel der Publikation lautete Sungir, antropologièeskoe isledovanie)

 

Eine der Publikationen über Sungir

Die russischen Gravettien Archäologen publizierten ihre außergewöhnlichen Entdeckungen auch in anderen russischen Büchern.

 

Portraits eines Mannes und Kindern aus Sungir nach den Schädeln gefertigt

Michal Michajlovitsch Gerasimov fertigte das Portrait des Mannes an und seine Mitarbeiter die der Kinder. Die aus Gibs und Metall gefertigten dunklen Figuren waren jedoch unverständlich und daher unattraktiv, weshalb diese erstaunlichen Rekonstruktionen von der breiten Öffentlichkeit und den Medien nicht wahrgenommen wurden.

 

Portrait eines älteren sungirischen Mannes  (Rekonstruktion eines Portraits nach dem Schädel)

Das Portrait versucht nicht die Kopf- oder Barthaare nachzubilden, diese sind immer zu spezifisch für den individuellen Ausdruck eines Menschen. Der Mann war groß und hatte sehr breite Schultern. Einen ähnlichen Typ würde man heutzutage sicherlich in jeder Ecke Europas finden.

 

Sungirische Kinder  (rekonstruierte Portraits nach Schädelfunden und ursprünglichem einzigartigem Material aus einem Kinderdoppelgrab)

      

                                  Portrait eines ca. 13 Jahre alten Jungen                                         Portrait eines ca. 8-9 Jahre alten Mädchens.

Jedes der Kinder hatte sehr spezifische individuelle Gesichtszüge. Der Junge hatte eine flachere Nase und einen markanten Mund. Dagegen hatte das Mädchen klassischere Gesichtsformen.

 

Mann aus Sungir (transformierende Rekonstruktion eines einzigartigen Grabfundes)

Rekonstruierte Metamorphose eines einzigartigen sungirischen Männergrabes mit lebendigem ethnographischem Material arktischer Bekleidung, ca. 25 000 Jahre alt.

 

Hosen

O. N. Bader bemerkte, dass der Schmuck an den Hosen sungirischer Männer starke Ähnlichkeiten mit dem nordwestlicher Indianer aufweist. (die Indianerhosen sind links zu sehen).    

 

Rekonstruktion eines einzigartigen sungirischen Kinderdoppelgrabes

Dieses Kindergrab wurde in dem Zustand rekonstruiert, wie es zu Zeit des Begräbnisses wäre. Dieses Grab stellt den größten Archäologischen Fund des 20. Jahrhunderts dar. Es enthielt tausende handgefertigte Perlen aus Knochen von mezozooikischen Kopffüßern, war reich ausgestattet mit Gegenständen aus Elfenbein und Elefantenknochen, die mit einer chemischen Methode zu geraden Speere geformt wurden.      

 

Er und Sie mit gegeneinandergestellten Köpfen schon zum zweiten Mal in Russland (rekonstruierende Transformation mythologischer Vorstellungen)

Nicht weit von Sungir liegt Gagarino, eine weitere bekannte Ausgrabungsstätte des Gravettiens. Eine der Statuen drückt die sungirische Verbindung von Gegensätzen dadurch aus, dass das Mädchen – die Frau und der Junge gegeneinander gewandt sind. Auch hier haben wir also wieder jene geheime Verbindung von Gegensätzen.

 

In der Behausung der Sungirer (rekonstruierte Nachempfindung innerhalb der Grenzen qualifizierter künstlerischer Vorstellungen)

Die Herstellung belemnitischen Perlenschmucks in einer arktischen Behausung des sungirischen Gravettiens. Die Behausungen der Siedlung hatten keinen gängigen ovalen oder runden Grundriss, sondern waren eher rechteckig und erinnerten in ihren Ausmaßen an größere Häuser nordwestlicher Indianer oder an große sibirische Blockhäuser.

 

„Der Herr der Welt“ (erste Bildrekonstruktion des Projekts Antropark aus dem Jahre 1998)

Sungirischer Jäger in feierlicher Kleidung, durch ein Gewandt abgedeckt und bewaffnet mit einem Speer aus Mammutstoßzahn, das künstlich mit einer chemischen Methode begradigt wurde. Dieses Bild ist die meist publizierte Rekonstruktion von mehr als hundert Bildern, welche für Antropark hergestellt wurden. Es wird häufig von Schulen, Museen und Medien angefordert.

 

Junge und Mädchen in Kleidung, welche den Funden von den Gräbern in Sungir nachgebildet ist. Der Kreis im Hintergrund ist die Mütze des Mädchens mit teilweise rekonstruierten Perlen aus Belemniten. Die Arbeit weist ein reiches kulturelles Muster von dekorativem Elemente der Kosteki- Strelec Kultur sungirischen Typs auf.

 

Sungirische Familie vor großem Haus

Diese Arbeit befasst sich mit dem Ausschmücken von Gewändern (Muster von einigen sungirischen Gegenständen). Ausgeschmückte Kleider hatten Männer Frauen und ebenso Kinder. Das Bild fügt zu dem ganzen kulturellen Muster auch die Lokale Architektur hinzu. Das große Haus hatte ähnliche Maße, wie bei den nordwestlichen Indianern und hätte auch als Haus für mehrere Familien dienen können. Rechteckige Grundrisse sind für das Paleolit lange bekannt. Zum Beispiel von Plateau Parain in Frankreich und aus dem amerikanischen jungpaläolithischen Mileu. In Sungir finden wir keine Pfostenlöcher wie im Neolit. In einer permanent gefrorenen Erde lassen sich Pfosten auch nicht sehr leicht platzieren. Viel leichter ist es, die Baumstämme horizontal aufeinander zu bauen. Die unteren Baumstämme verteilen gleichmäßig das Gewicht und das Haus wird bei Tauwetter nicht deformiert und bleibt dadurch stabil. 

 

In Sungir sind die Grundrisse der Häuser immer rechteckig und die Häuser stehen paarweise. Jungpaläoletische Erbauer nutzten die Eigenschaften der Materialien so, dass sie befriedigende Ergebnisse hauptsächlich bei massiven Winterhäusern erzielen und so ihren dauerhaften Charakter schaffen konnten. Die unteren Mammutzähne, Mammutschädel (Mezin), Steine mit Geweih (Malta in Sibirien), oder lange Mammutknochen eignen sich nur für runde oder ovale Bauten, gerades Massivholz eignet sich wiederum für rechteckige Konstruktionen. Eine Axt oder eine Säge wurden nicht gebraucht, steinerne Werkzeuge und hölzerne Keile und Hammer waren ausreichend. Massive Bretter wurden direkt von stehenden Bäumen abgespalten, so wie es in Nordamerika bei Zederbäumen üblich ist. In der Mitte eines solchen Hauses waren sungirische Kinder in einem Doppelgrab bestattet. Der Mann wurde erst später, als das zweite Haus zerfiel oder auseinandergenommen wurde, bestattet. Die Längsachse seines Grabes knüpft an die Achse des Kinderdoppelgrabes an. Der Mann ist sowohl außerhalb als auch innerhalb des Grundrisses des Hauses begraben. In den beiden Gräbern findet man auch Überreste weiterer menschlicher Körper, was offensichtlich von früheren Begräbnissen stammt. Daher muss es sich bei diesem Ort um eine Grabstätte gehandelt haben. Die zwei weiteren Häuser, die von den Grabstätten weiter entfernt sind, wurden erst später gebaut.

 

 

Entertainment Präsentation über die Menschen von Sungir kann eingesehen werden unter    http://youtu.be/Zh0dbbBSa-k

 

 

 

 

Kostenkien und Kostenki-Adìjev Kultur

In einer Kostenki Behausung (imitierte Rekonstruktion, die Schmuckriemen der Frauen wurden nach den Muster gefundener Statuen gefertigt)

Kostenki an der Don. Weitere berühmte archäologische Lokalitäten hatten im Gravettien auch einen arktischen Charakter gehabt. Es war nicht notwendig die arktische Bekleidung im Haus zu tragen. Der Schmuck an der Brust mit horizontalen und diagonalen Streifen war sehr charakteristisch. Wir finden dies, ebenso wie einen kurzen Haarschnitt, auch bei einer Reihe von Venusfiguren. Beachtlich sind auch die lange Schaufeln mit geschmückten Stielen, die hinter der sitzenden Gestalt angelehnt sind.

 

Geschmückte Schaufelstiele

Diese einfallsreich geschmückten Schaufelstile helfen uns auch dabei, uns andere Gegenstände des Ostgravettien z.B. Ski, Schlitten, Kindertragen, Taschen, Werkzeug und Waffenbehälter und andere Gegenstände vorzustellen. 

 

Die Venus des Kostenkiens

Auf der Rekonstruktion werden die Haarform und die horizontal platzierten Schmuckriemchen vollständig respektiert und abgebildet. Besonders die Venusfiguren aus Kostenki beinhalten eine Reihe von einzigartigen Informationen zum Aussehen der Frau. Gravettienische Venusfiguren zeigen fast immer würdevoll stehende Frauen. Den Statuen ist ein so großer künstlerischer Aufwand gewidmet, dass man von dekorativer Geometrie sprechen kann. Nur die gravettienische Venus enthält Informationen über das ethnographische Aussehen des weiblichen Körpers.

 

Malta- Buretische Kultur

Diese arktische mittelsibirische Kultur aus Mittelasien wurde von vielen Elemente des Gravettiens begleitet. Sie wurde berühmt durch eine große Menge sehr spezifischer Frauenfiguren – Venusfiguren. Diese Venusfiguren unterscheiden sich aber von ihren europäischen Kolleginnen. Einige sind stäbchenhaft, lang und dünn, da sie aus Rentiergeweih hergestellt wurden. Alle hiesigen Venusfiguren enthalten Informationen über die Haarform, die demnach sehr variabel und originell war. Einige von den Venusfiguren stellen keinen nackten Körper dar, sondern weisen vielmehr eine horizontale Beschmückung auf, die den „Schoß“ abbilden und es wird auf den Schnitt und die Beschmückung der Kleidung hingewiesen.

 

Arktische Malto-buretische Kleidung  (transformierende Rekonstruktion der Statuen)

Arktische Kleidung stellt Malto-Buretisches Material in Form von einfallsreich verzierter Kleidung, geschmückt mit horizontalen kunstvollen Verarbeitungen, dar. Im Sinne der Originalität und des Einfallsreichtum ist die Kleidung bei den einzelnen Statuen jeweils etwas anders.

 

Aufwendige, prächtige Frisur  (transformierte Rekonstruktion aus den Bruchteilen der Statue)

Das Malto-Buretische Material ist reich an einer Vielfalt von Frisuren, über gerade geschnittenen Haaren bis zur Zöpfen und Dutten. Kompliziert durchflochtene französische Zöpfe, welche manchmal über die Stirn, typische kleine, niedliche Dutte formten.

 

Künstlerische-, handwerkliche-, und Konstruktionsfertigkeiten im Gravettien

           

Kleine Beispiele einer perfekten handwerklichen Verarbeitung eines harten Materials (Elfenbein und Geweih) aus der Malto-Buretischen Gegend (Nadeln, Brettchen und Figuren von Wasservögeln) zeigen uns, wie man sich am besten nicht erhaltenen Gegenstände vorstellen kann (wie zum Beispiel: Schiffe, Ski, Schlitten, Körbe, Paddel, Schneeschuhe usw.). Die Ansprüche an die gravettienische Erzeugnisse wurden durch die arktischen Bedingungen diktiert. Alles musste leicht, gut durchgedacht, solide verarbeitet und hauptsächlich sehr zuverlässig sein. Nicht zuverlässige Schuhe, Handschuhe oder Ski, würden einen sicheren Tod bedeuten. Neben Verbrauchsgegenständen, welche zur sofortigen Verwendung bestimmt waren, haben Archäologen viele Beispiele der Präzisionsarbeit gravettienischer Konstrukteure, Handwerker und Künstler (sehr oft in einer Person vereint) gefunden.

 

Das Aussehen der Gravettiener – Person

Gravettiener waren Menschen, die sehr darauf bedacht waren, einen guten Eindruck auf Fremde und aufeinander zu machen. Die Statuen beweisen, dass die Haare immer gepflegt waren und mit einfallsreichen Mützen bedeckt waren. Des Weiteren registrieren wir Schmuckbänder am Körper und geschmückte Kleidung auf den Statuen und in den Gräbern.

Die Rekonstruktion einer pavlovienischen Frisur aus Mitteleuropa. Es wird auch eine klassische, ruhige, angenehme und schöne Gesichtsform bei Frauen akzeptiert.

 

Typischer östlicher Schnitt

Rekonstruktion des typischen Kostenki Schnittes, der auf einer Reihe von Statuen dokumentiert ist.

 

Frohe animierte Präsentation des paneuropäischen Gravettian mit Bildern aus Mähren und irische Musik kann eingesehen werden unter  

http://youtu.be/yRmRc8R18Q4

 

 

 

Diese Version ist nicht vollständig. Die ganze gravettien besuchen Sie bitte die englische oder tschechische Website Antropark.       http://www.anthropark.wz.cz/gravett_rozcestnik_a.htm

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